Zu- und Abgänge Saison 2026
Re: Zu- und Abgänge Saison 2026
LB Lenno Reinhardt kehrt nach 1 Jahr bei Stuttgart Surge zu den Unicorns zurück
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Re: Zu- und Abgänge Saison 2026
Dürfen die jetzt, obwohl (oder weil?) sie über Jahre mehr Nachwuchsspieler als die anderen in der GFL auf höchstem Niveau ausgebildet haben keine Spieler von außerhalb bzw. ehemalige eigene Spieler aus dieser operettenhaften Pleiteliga (wieder) aufnehmen?Rotzloeffel hat geschrieben: ↑So Jan 11, 2026 21:34Das erklärt natürlich, warum man Spieler von außen holt. Danke.Sonny1 hat geschrieben: ↑So Jan 11, 2026 12:27Für die Vize-Meisterschaft bei den Juniors reicht es noch ... also brauchst du dir keine Sorgen machenRotzloeffel hat geschrieben: ↑Sa Jan 10, 2026 16:56 Wo die Ausbildung doch angeblich so gut ist. War das mal?![]()
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Re: Zu- und Abgänge Saison 2026
Was soll denn jetzt das Leistungsmerkmal der Liga sein? Sportliche Qualität oder regionale Zugehörigkeit? Die regionale Karte wird immer dann gespielt, wenn es nicht gelingt ausreichend finanzielle Mittel zu erwirtschaften.
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Schlaukopp
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Re: Zu- und Abgänge Saison 2026
Quatsch. Der finanzielle Aufwand bleibt der gleiche.
Was du an Geld nicht in deine Jugendarbeit steckst musst halt in spritgeld oder Wohnung für irgendwelche schnullis stecken.
Oder umgekehrt. Was du in deine Aufwandsentschädigungen zahlst kannst nicht in die Jugend stecken.
Kannst jeden Euro nur einmal ausgeben.
Aus wirtschaftlichen Gründen ist es nachhaltiger den Euro in den Nachwuchs zu stecken.
Was du an Geld nicht in deine Jugendarbeit steckst musst halt in spritgeld oder Wohnung für irgendwelche schnullis stecken.
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Re: Zu- und Abgänge Saison 2026
Potsdam Royals und Dresden MNRX sagen "Hold my beer!"Schlaukopp hat geschrieben: ↑Di Jan 13, 2026 16:50 Aus wirtschaftlichen Gründen ist es nachhaltiger den Euro in den Nachwuchs zu stecken.
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Re: Zu- und Abgänge Saison 2026
Der Gedanke, Jugendarbeit sei „aus wirtschaftlichen Gründen nachhaltiger“, klingt nett – ist aber schlicht eine falsche Gleichung. Du wirfst hier drei Dinge in einen Topf, die im Football auseinandergehalten werden müssen: Kosten, Rendite und Existenzfähigkeit des Spielbetriebs.Schlaukopp hat geschrieben:Quatsch. Der finanzielle Aufwand bleibt der gleiche.
Was du an Geld nicht in deine Jugendarbeit steckst musst halt in spritgeld oder Wohnung für irgendwelche schnullis stecken.
Oder umgekehrt. Was du in deine Aufwandsentschädigungen zahlst kannst nicht in die Jugend stecken.
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Aus wirtschaftlichen Gründen ist es nachhaltiger den Euro in den Nachwuchs zu stecken.
Wenn wir wirklich wirtschaftlich sprechen, dann ist Jugendarbeit nicht nachhaltig, sondern im Kern unwirtschaftlich. Ein Starter aus dem eigenen System kostet realistisch irgendwo um 18.000 €, wenn du die Jahre an Ressourcen plus die massive Ausfallquote ehrlich mitrechnest. Ein US-Import kostet dich etwa 8.000 € pro Saison und liefert sofort Leistung – fertig ausgebildet, athletisch entwickelt, spielbereit. Das ist einfache betriebswirtschaftliche Logik: Der Import ist kurzfristig das effizientere Produkt. Punkt.
Der einzige Grund, warum Vereine trotzdem in Jugend investieren, ist nicht „Nachhaltigkeit“ im Sinne von „wir machen das, weil es finanziell klüger ist“. Sie investieren, weil Football strukturell ohne Nachwuchs nicht funktioniert: Du brauchst Spieler, die Kader auffüllen, Trainingsbetrieb tragen, Special Teams spielen und langfristig überhaupt genug Locals bereitstellen, damit du eine Saison durchstehst. Das ist keine ökonomische Renditegeschichte – das ist Substanzerhalt.
Und genau deshalb ist dein Satz falsch herum. Jugendarbeit ist nicht das „Nonplusultra“, weil sie wirtschaftlich überlegen wäre. Sie ist ein teurer, langsamer, risikobehafteter Prozess, der vor allem eins macht: Er hält den Laden am Leben. Nicht mehr, nicht weniger.
Wer Jugendarbeit als wirtschaftlich nachhaltige Wunderwaffe verkauft, betreibt am Ende genau das, was er anderen vorwirft: romantisches Wunschdenken statt saubere Analyse. Wenn du wirklich ehrlich rechnest, ist Jugendarbeit kein ROI-Projekt – sie ist eine Notwendigkeit, damit überhaupt genug spielbare Menschen existieren. Und das ist ein komplett anderer Begriff von „nachhaltig“ als der, den du hier benutzt.
Wirtschaftlich sinnvoll ist nur ein amerikanischer Import. Gutes Scouting vorausgesetzt. Das hat auch die BlingBling,ing Liga verstanden. Allerdings nicht das nötige Geld erwirtschaften können, um das konsequent durch zuziehen. Regeln die einen sportlichen Wettkampf interessant, hochwertig, spannend macht sind dringend notwendig. Das gibts auch oder gerade im milliardenschweren Geschäftsbetrieb der NFL. Aber da erfindet man sich eben halt keine tollen romantischen Geschichten vom Local Hero.
Da geht es darum, dass sich alles in einem gewissen finanziellen Rahmen bewegt. Wenn man das offen sagt „wir müssen uns in einem niedrigen Rahmen bewegen“ dann ist das auch okay aber man soll bitte nicht mit Locals und Jugendarbeit oder irgendwelchen anderen romantischen Dingen kommen und das Problem nicht ehrlich genug darstellen. Jugendarbeit ist notwendig. Siehe oben. Aber alles andere als wirtschaftlich nachhaltig.
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Re: Zu- und Abgänge Saison 2026
Neuzugang Braunschweig Lions - OL Nils Munderloh, zuletzt Hamburg Sea Devils
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Re: Zu- und Abgänge Saison 2026
2 Fehler:skao_privat hat geschrieben: ↑Di Jan 13, 2026 22:08Der Gedanke, Jugendarbeit sei „aus wirtschaftlichen Gründen nachhaltiger“, klingt nett – ist aber schlicht eine falsche Gleichung. Du wirfst hier drei Dinge in einen Topf, die im Football auseinandergehalten werden müssen: Kosten, Rendite und Existenzfähigkeit des Spielbetriebs.Schlaukopp hat geschrieben:Quatsch. Der finanzielle Aufwand bleibt der gleiche.
Was du an Geld nicht in deine Jugendarbeit steckst musst halt in spritgeld oder Wohnung für irgendwelche schnullis stecken.
Oder umgekehrt. Was du in deine Aufwandsentschädigungen zahlst kannst nicht in die Jugend stecken.
Kannst jeden Euro nur einmal ausgeben.
Aus wirtschaftlichen Gründen ist es nachhaltiger den Euro in den Nachwuchs zu stecken.
Wenn wir wirklich wirtschaftlich sprechen, dann ist Jugendarbeit nicht nachhaltig, sondern im Kern unwirtschaftlich. Ein Starter aus dem eigenen System kostet realistisch irgendwo um 18.000 €, wenn du die Jahre an Ressourcen plus die massive Ausfallquote ehrlich mitrechnest. Ein US-Import kostet dich etwa 8.000 € pro Saison und liefert sofort Leistung – fertig ausgebildet, athletisch entwickelt, spielbereit. Das ist einfache betriebswirtschaftliche Logik: Der Import ist kurzfristig das effizientere Produkt. Punkt.
Der einzige Grund, warum Vereine trotzdem in Jugend investieren, ist nicht „Nachhaltigkeit“ im Sinne von „wir machen das, weil es finanziell klüger ist“. Sie investieren, weil Football strukturell ohne Nachwuchs nicht funktioniert: Du brauchst Spieler, die Kader auffüllen, Trainingsbetrieb tragen, Special Teams spielen und langfristig überhaupt genug Locals bereitstellen, damit du eine Saison durchstehst. Das ist keine ökonomische Renditegeschichte – das ist Substanzerhalt.
Und genau deshalb ist dein Satz falsch herum. Jugendarbeit ist nicht das „Nonplusultra“, weil sie wirtschaftlich überlegen wäre. Sie ist ein teurer, langsamer, risikobehafteter Prozess, der vor allem eins macht: Er hält den Laden am Leben. Nicht mehr, nicht weniger.
Wer Jugendarbeit als wirtschaftlich nachhaltige Wunderwaffe verkauft, betreibt am Ende genau das, was er anderen vorwirft: romantisches Wunschdenken statt saubere Analyse. Wenn du wirklich ehrlich rechnest, ist Jugendarbeit kein ROI-Projekt – sie ist eine Notwendigkeit, damit überhaupt genug spielbare Menschen existieren. Und das ist ein komplett anderer Begriff von „nachhaltig“ als der, den du hier benutzt.
Wirtschaftlich sinnvoll ist nur ein amerikanischer Import. Gutes Scouting vorausgesetzt. Das hat auch die BlingBling,ing Liga verstanden. Allerdings nicht das nötige Geld erwirtschaften können, um das konsequent durch zuziehen. Regeln die einen sportlichen Wettkampf interessant, hochwertig, spannend macht sind dringend notwendig. Das gibts auch oder gerade im milliardenschweren Geschäftsbetrieb der NFL. Aber da erfindet man sich eben halt keine tollen romantischen Geschichten vom Local Hero.
Da geht es darum, dass sich alles in einem gewissen finanziellen Rahmen bewegt. Wenn man das offen sagt „wir müssen uns in einem niedrigen Rahmen bewegen“ dann ist das auch okay aber man soll bitte nicht mit Locals und Jugendarbeit oder irgendwelchen anderen romantischen Dingen kommen und das Problem nicht ehrlich genug darstellen. Jugendarbeit ist notwendig. Siehe oben. Aber alles andere als wirtschaftlich nachhaltig.
1. deine Definition von Nachhaltigkeit ist falsch, weil eindimensional
2. angenommen, deine Zahlen stimmen:
Ein im Verein ausgebildeter Spieler kostet bis Spielfähigkeit 18', ein Import 8': wie sähe deine Rechnung dann über 5 Saisons aus:
eigener Spieler: 1x18', Import(s): 5x8'=40'
Was ist (rein wirtschaftlich) sinnvoller?
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Re: Zu- und Abgänge Saison 2026
Was eine Milchmädchenrechnung, bzw. großer Mist.
Wenn ich Nachwuchs trainierte, dann aus Leidenschaft zum Sport. Meine Erfahrungen weitergeben, andere versuchen zu begeistern.
Den Trainern in meinem Verein ging es nie um Rendite, Gewinne etc.pp. Die tun das alles aus der Leidenschaft zum Sport.
Wenn dann einer den Weg in die Spitze schaffte, hatten sich alle gefreut. Aber keine Rechnung geschrieben, was diese Ausbildung kostete ....
Auch Trainer, die sich im Leistungssportbereich betätigten, waren keine Ich-AGs, die das machten, um Gewinne/Renditen aus dem Nachwuchs, bzw. ihrer Trainertätigkeit zu generieren.
Oh man ...
Wenn ich Nachwuchs trainierte, dann aus Leidenschaft zum Sport. Meine Erfahrungen weitergeben, andere versuchen zu begeistern.
Den Trainern in meinem Verein ging es nie um Rendite, Gewinne etc.pp. Die tun das alles aus der Leidenschaft zum Sport.
Wenn dann einer den Weg in die Spitze schaffte, hatten sich alle gefreut. Aber keine Rechnung geschrieben, was diese Ausbildung kostete ....
Auch Trainer, die sich im Leistungssportbereich betätigten, waren keine Ich-AGs, die das machten, um Gewinne/Renditen aus dem Nachwuchs, bzw. ihrer Trainertätigkeit zu generieren.
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Schlaukopp
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Re: Zu- und Abgänge Saison 2026
Nachhaltig heißt ja nicht zwangsläufig billiger.
Ich sagte ja dass ich den Euro eben für das eine ODER das andere ausgeben kann.
Die -Make or buy- Entscheidung muss jedes Team selber treffen.
Ich habe auch nicht gesagt dass -nachhaltig- auch unbedingt besser heißt.
Ich sagte ja dass ich den Euro eben für das eine ODER das andere ausgeben kann.
Die -Make or buy- Entscheidung muss jedes Team selber treffen.
Ich habe auch nicht gesagt dass -nachhaltig- auch unbedingt besser heißt.
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Re: Zu- und Abgänge Saison 2026
Der Kern der Diskussion ist nicht „Jugend gut vs. Imports böse“, sondern eine simple Frage: Was ist der beste Gegenwert pro Euro – und welches sportliche Niveau willst du überhaupt dauerhaft abbilden? Denn im Football kaufst du nicht nur Spieler, du kaufst Output: Snaps, Stabilität, Tiefe, Trainingsqualität und am Ende Siege.
Jugendarbeit hat Charme, weil sie nach „Substanz“ klingt. Aber rein wirtschaftlich ist sie nicht automatisch das Nonplusultra. Sie ist teuer, langsam, unsicher – und ihr Output ist nicht der einzelne Spieler, sondern ein ganzer Jahrgang mit Streuverlust. Kaum eine Jugendabteilung investiert real „18.000 € pro Kopf“ in sichere Starter. Man investiert in ein System, in potenzielle Starter – und viele bleiben nicht fünf Jahre dabei oder werden nie GFL-relevant. Wer das ehrlich bilanziert, muss auch den unangenehmen Punkt zulassen: Ein Spieler, der nur auf dem Papier Kaderfüller ist, hat sportlich fast keinen Wert. Jeder Snap, den er nicht sieht, ist aus Sicht der Wirkung schnell „gebundenes Kapital“. Das ist hart, aber sachlich korrekt.
Genau deshalb sind gut ausgewählte Imports oder externe Verstärkungen so attraktiv: Ein US-Import für ca. 8.000 € pro Saison kann – wenn er wirklich einschlägt – einen klaren, messbaren Gegenwert liefern. Sein Risiko ist oft kleiner als bei einem Jugendspieler, weil du mehr Daten hast: Film, Competition-Level, körperliche Entwicklung, Erfahrung. Und wenn man es ernst meint, ließe sich das sogar mathematisch operationalisieren: Kosten pro Snap, Kosten pro Impact-Play, Positionswert, Verfügbarkeit, Replacement-Level – dann wird sehr schnell sichtbar, was „Value“ tatsächlich bedeutet.
Trotzdem bleibt eine Grenze, die keine Excel-Tabelle wegdiskutiert: Es gibt im Football immer eine Mindestanforderung an den Non-US-Kader. Du brauchst eine gewisse Dichte an tragfähigen Spielern – sonst tragen dich auch zwei Top-Leute nicht. Und hier kommt der eigentliche Punkt: Investieren musst du so oder so. Die Frage ist nicht ob, sondern wohin. Entweder in Jugendarbeit – oder in externe Spieler: aus anderen Vereinen, als EU-Imports, über weniger restriktive Wege als beim klassischen US-Import. Beides ist legitim. Beides kann auf seine Art „nachhaltig“ sein: das eine als Substanzaufbau, das andere als planbarer Leistungskauf.
Und am Ende entscheidet nicht Ideologie, sondern Anspruch. Willst du dich bei Heimspielen ordentlich präsentieren, Spiele gewinnen, gegen stärkere Teams saubere Fights liefern? Dann reicht oft ein solides Fundament plus gezielte Verstärkung. Willst du Playoffs oder Titelambitionen, dann musst du konsequent Value kaufen und die Basis absichern – je höher das Ziel, desto weniger kannst du dir romantische Fehlannahmen leisten. Und klar ist auch: Je weniger externe Qualität du brauchst, desto günstiger wird das Modell. Aber je höher du hinaus willst, desto mehr kostet Stabilität – egal ob durch Jugend oder Einkauf.
Nicht „Jugend oder Imports“ ist letztlich die Frage, sondern: Welches Level willst du spielen – und was ist der effizienteste Weg, dieses Level über Jahre zu halten?
Beides braucht jeweils einen bestimmten Einsatz von Ressourcen. Für eine moralische Diskussion ist dabei kein Platz.
Jugendarbeit hat Charme, weil sie nach „Substanz“ klingt. Aber rein wirtschaftlich ist sie nicht automatisch das Nonplusultra. Sie ist teuer, langsam, unsicher – und ihr Output ist nicht der einzelne Spieler, sondern ein ganzer Jahrgang mit Streuverlust. Kaum eine Jugendabteilung investiert real „18.000 € pro Kopf“ in sichere Starter. Man investiert in ein System, in potenzielle Starter – und viele bleiben nicht fünf Jahre dabei oder werden nie GFL-relevant. Wer das ehrlich bilanziert, muss auch den unangenehmen Punkt zulassen: Ein Spieler, der nur auf dem Papier Kaderfüller ist, hat sportlich fast keinen Wert. Jeder Snap, den er nicht sieht, ist aus Sicht der Wirkung schnell „gebundenes Kapital“. Das ist hart, aber sachlich korrekt.
Genau deshalb sind gut ausgewählte Imports oder externe Verstärkungen so attraktiv: Ein US-Import für ca. 8.000 € pro Saison kann – wenn er wirklich einschlägt – einen klaren, messbaren Gegenwert liefern. Sein Risiko ist oft kleiner als bei einem Jugendspieler, weil du mehr Daten hast: Film, Competition-Level, körperliche Entwicklung, Erfahrung. Und wenn man es ernst meint, ließe sich das sogar mathematisch operationalisieren: Kosten pro Snap, Kosten pro Impact-Play, Positionswert, Verfügbarkeit, Replacement-Level – dann wird sehr schnell sichtbar, was „Value“ tatsächlich bedeutet.
Trotzdem bleibt eine Grenze, die keine Excel-Tabelle wegdiskutiert: Es gibt im Football immer eine Mindestanforderung an den Non-US-Kader. Du brauchst eine gewisse Dichte an tragfähigen Spielern – sonst tragen dich auch zwei Top-Leute nicht. Und hier kommt der eigentliche Punkt: Investieren musst du so oder so. Die Frage ist nicht ob, sondern wohin. Entweder in Jugendarbeit – oder in externe Spieler: aus anderen Vereinen, als EU-Imports, über weniger restriktive Wege als beim klassischen US-Import. Beides ist legitim. Beides kann auf seine Art „nachhaltig“ sein: das eine als Substanzaufbau, das andere als planbarer Leistungskauf.
Und am Ende entscheidet nicht Ideologie, sondern Anspruch. Willst du dich bei Heimspielen ordentlich präsentieren, Spiele gewinnen, gegen stärkere Teams saubere Fights liefern? Dann reicht oft ein solides Fundament plus gezielte Verstärkung. Willst du Playoffs oder Titelambitionen, dann musst du konsequent Value kaufen und die Basis absichern – je höher das Ziel, desto weniger kannst du dir romantische Fehlannahmen leisten. Und klar ist auch: Je weniger externe Qualität du brauchst, desto günstiger wird das Modell. Aber je höher du hinaus willst, desto mehr kostet Stabilität – egal ob durch Jugend oder Einkauf.
Nicht „Jugend oder Imports“ ist letztlich die Frage, sondern: Welches Level willst du spielen – und was ist der effizienteste Weg, dieses Level über Jahre zu halten?
Beides braucht jeweils einen bestimmten Einsatz von Ressourcen. Für eine moralische Diskussion ist dabei kein Platz.
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Re: Zu- und Abgänge Saison 2026
...sehr gute analyse von skao. gefällt mir.
noch ein faktor für die berechnung: der selbst ausgebildete spieler bleibt ja nicht notwendigerweise beim ausbildenden verein. je besser er über die zeit wird, desto wahrscheinlicher wird es, dass man ihn dort nicht halten kann. beispiel: wie geschehen massenabwanderung zur elf. und wenn's ganz dumm läuft, dann verstärkt er künftig sogar einen direkten ligakonkurrenten, ohne dass der ausbildende verein geld dafür gesehen hätte...
noch ein faktor für die berechnung: der selbst ausgebildete spieler bleibt ja nicht notwendigerweise beim ausbildenden verein. je besser er über die zeit wird, desto wahrscheinlicher wird es, dass man ihn dort nicht halten kann. beispiel: wie geschehen massenabwanderung zur elf. und wenn's ganz dumm läuft, dann verstärkt er künftig sogar einen direkten ligakonkurrenten, ohne dass der ausbildende verein geld dafür gesehen hätte...
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Re: Zu- und Abgänge Saison 2026
Karl bringt einen Gedanken auf den Punkt, der für die Zukunft des Footballs in Deutschland entscheidend sein kann: Ein erfolgreiches Programm misst sich nicht daran, wie lange es Spieler „festhält“, sondern daran, ob es Spieler so gut entwickelt, dass sie den nächsten Schritt gehen können – und das Programm dabei trotzdem stabil leistungsfähig bleibt. Genau das wäre der Goldstandard: ein System, das Talente hervorbringt, Verantwortung übernimmt und Entwicklung ermöglicht, ohne sich selbst zu schwächen.
Damit dieses Prinzip nicht vom Zufall abhängt, braucht es eine klare Win-Win-Architektur. Wertschätzung bedeutet hier nicht Applaus, sondern Struktur: Wer Ausbildung leistet, schafft nachweisbaren sportlichen Wert – und dieser Wert muss im Gesamtsystem sichtbar werden und zurückwirken. Nicht als moralische Forderung, sondern als rationaler Mechanismus. Denn das Weitergeben eines Spielers ist aus Sicht des Ausbildungsprogramms nicht nur ein sportlicher „Erfolg“, sondern auch ein Reputationsgewinn: Es beweist Qualität, zieht neue Talente an, erhöht Attraktivität für Coaches und schafft langfristig eine Marke – „hier werden Spieler gebaut“.
Entscheidend ist dabei ein weiterer Punkt: Das ausbildende Programm darf nicht stehenbleiben. Wer Spieler weiterentwickelt und abgibt, muss zugleich die Chance haben, die eigenen Rahmenbedingungen zu verbessern – Coaching, Organisation, Athletik, Nachwuchsarbeit, Infrastruktur. Genau hier liegt die eigentliche Aufgabe von Verband und Vereinen: eine interne Lösung zu entwickeln, die nicht auf Einzelfall-Deals basiert, sondern auf einem gemeinsamen Entwicklungsverständnis. Eine Lösung, die kleineren Organisationen echte Augenhöhe ermöglicht, Transparenz schafft und sicherstellt, dass beide Seiten – der abgebende und der aufnehmende Bereich – sich weiterentwickeln können.
Wenn das gelingt, entsteht ein Kreislauf, der den Sport insgesamt stärker macht: Lokale Programme bilden aus, Spieler machen den nächsten Schritt, die Qualität wird sichtbar, die Ausbildungsbasis wird gezielt gestärkt, und am Ende wächst nicht nur ein einzelnes Team, sondern das gesamte Produkt Football. Das ist keine Romantik – das ist ein professionelles Systemdesign. Und genau so gewinnt man nachhaltige Qualität: nicht durch moralischen Druck, sondern durch eine Struktur, in der Fortschritt für alle lohnt.
Und nein: es gibt aktuell kein GFL-externes Programm, dass unser Lage ist WIN-WIN zu geben. Die haben alle mit sich selbst zu tun. Der AFVD hat die Chance in Ruhe vorbei zu ziehen.
Damit dieses Prinzip nicht vom Zufall abhängt, braucht es eine klare Win-Win-Architektur. Wertschätzung bedeutet hier nicht Applaus, sondern Struktur: Wer Ausbildung leistet, schafft nachweisbaren sportlichen Wert – und dieser Wert muss im Gesamtsystem sichtbar werden und zurückwirken. Nicht als moralische Forderung, sondern als rationaler Mechanismus. Denn das Weitergeben eines Spielers ist aus Sicht des Ausbildungsprogramms nicht nur ein sportlicher „Erfolg“, sondern auch ein Reputationsgewinn: Es beweist Qualität, zieht neue Talente an, erhöht Attraktivität für Coaches und schafft langfristig eine Marke – „hier werden Spieler gebaut“.
Entscheidend ist dabei ein weiterer Punkt: Das ausbildende Programm darf nicht stehenbleiben. Wer Spieler weiterentwickelt und abgibt, muss zugleich die Chance haben, die eigenen Rahmenbedingungen zu verbessern – Coaching, Organisation, Athletik, Nachwuchsarbeit, Infrastruktur. Genau hier liegt die eigentliche Aufgabe von Verband und Vereinen: eine interne Lösung zu entwickeln, die nicht auf Einzelfall-Deals basiert, sondern auf einem gemeinsamen Entwicklungsverständnis. Eine Lösung, die kleineren Organisationen echte Augenhöhe ermöglicht, Transparenz schafft und sicherstellt, dass beide Seiten – der abgebende und der aufnehmende Bereich – sich weiterentwickeln können.
Wenn das gelingt, entsteht ein Kreislauf, der den Sport insgesamt stärker macht: Lokale Programme bilden aus, Spieler machen den nächsten Schritt, die Qualität wird sichtbar, die Ausbildungsbasis wird gezielt gestärkt, und am Ende wächst nicht nur ein einzelnes Team, sondern das gesamte Produkt Football. Das ist keine Romantik – das ist ein professionelles Systemdesign. Und genau so gewinnt man nachhaltige Qualität: nicht durch moralischen Druck, sondern durch eine Struktur, in der Fortschritt für alle lohnt.
Und nein: es gibt aktuell kein GFL-externes Programm, dass unser Lage ist WIN-WIN zu geben. Die haben alle mit sich selbst zu tun. Der AFVD hat die Chance in Ruhe vorbei zu ziehen.
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Re: Zu- und Abgänge Saison 2026
AFVD und Chance in einem Satz. Klingt nach Zufallsproduktion.
Back to the topic: Dabei haben wir doch eine klare strategische Entscheidung. Abgang: Natio.
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Wenn man tot ist, ist das für einen selbst nicht schlimm, weil man ja tot ist. Aber für die anderen.
Genauso ist das, wenn man doof ist.
Make AFVD Great Again.
Worauf Ihr einen lassen könnt!
Wenn man tot ist, ist das für einen selbst nicht schlimm, weil man ja tot ist. Aber für die anderen.
Genauso ist das, wenn man doof ist.
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- Grinch1969
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Re: Zu- und Abgänge Saison 2026
Das stimmt, das ist keine Romantik sondern pure Romantik. Die einzige Währung die man messen kann ist Kohle, Kohle hat keiner also wird auch kein Geld von oben nach unten fließen. Aktuell gibt es auch nur 2 oben, Potsdam und Dresden und die bedienen sich spielertechnisch eher weniger beim heimischen Nachwuchs. Alle anderen Teams bekommen es gerade so auf die Reihe die grundlegenden Dinge zu klären und haben keine Kohle und wenn sie sie hätten müssten sie diese in den Wettbewerb gegen Potsdam und Dresden investieren. Bitte werde konkret wie deine Ideen diesen Kreislauf zu fördern bzw. überhaupt erstmal zu schaffen aussehen soll.skao_privat hat geschrieben: ↑Do Jan 15, 2026 04:54 Wenn das gelingt, entsteht ein Kreislauf, der den Sport insgesamt stärker macht: Lokale Programme bilden aus, Spieler machen den nächsten Schritt, die Qualität wird sichtbar, die Ausbildungsbasis wird gezielt gestärkt, und am Ende wächst nicht nur ein einzelnes Team, sondern das gesamte Produkt Football. Das ist keine Romantik – das ist ein professionelles Systemdesign. Und genau so gewinnt man nachhaltige Qualität: nicht durch moralischen Druck, sondern durch eine Struktur, in der Fortschritt für alle lohnt.
Auch die GFL kann das nicht, sie ist kaum sichtbar und gedenkt auch nicht das zu ändern.skao_privat hat geschrieben: ↑Do Jan 15, 2026 04:54 Und nein: es gibt aktuell kein GFL-externes Programm, dass unser Lage ist WIN-WIN zu geben. Die haben alle mit sich selbst zu tun. Der AFVD hat die Chance in Ruhe vorbei zu ziehen.