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Re: AFLE - Die Investorenliga

Verfasst: Do Feb 26, 2026 13:04
von Grinch1969
Sonny1 hat geschrieben: Do Feb 26, 2026 12:35
Bluelion hat geschrieben: Do Feb 26, 2026 12:21 Ciao Firenze Red Lions.
Mal sehen, ob der Zuschauerandrang in Florenz größer sein wird als damals beim ELF Team in Mailand.

Ich würde dem neuen Team mehr Zuschauer wünschen.
Bin schon froh dass man nicht auf Mailand setzt, schönes Stadion damals aber das Interesse war halt wirklich zu gering leider.

Re: AFLE - Die Investorenliga

Verfasst: Do Feb 26, 2026 16:50
von AR
AmateurFootball hat geschrieben: Do Feb 26, 2026 12:30 Ja Wahnsinn.
Dann fehlen nur noch:
-Coaches
-Spieler
-Stadion

Kickoff in ehhh 3 Monaten ja passt.
mach doch nicht alles mit irgendwelchen und nebensächlichen Kleinigkeiten madig :wink:

Re: AFLE - Die Investorenliga

Verfasst: Do Feb 26, 2026 16:55
von Rolf 51
Warum sollten mehr Zuschauer kommen ?
Florenz ist im Sport , im Vergleich zu Mailand , zweitrangig .
Wenn es um Kunst gehen würde .
Aber den Fans immer wieder einzureden , das dort ein Markt vorhanden ist , ist natürlich auch eine Art Kunst .
:popcorn:

Re: AFLE - Die Investorenliga

Verfasst: So Mär 01, 2026 08:44
von Rolf 51
Der FEBRUAR ist auch vorbei und nix genaues weis man immer noch nicht . In beiden Ligen . Nur Ankündigungen .

Re: AFLE - Die Investorenliga

Verfasst: So Mär 01, 2026 08:44
von Rolf 51
Der FEBRUAR ist auch vorbei und nix genaues weis man immer noch nicht . In beiden Ligen . Nur Ankündigungen .

Re: AFLE - Die Investorenliga

Verfasst: So Mär 01, 2026 20:11
von 040
Tja, in meinen Augen kein gutes Zeichen

Re: AFLE - Die Investorenliga

Verfasst: So Mär 01, 2026 20:39
von defregger
Rolf 51 hat geschrieben: So Mär 01, 2026 08:44 Der FEBRUAR ist auch vorbei und nix genaues weis man immer noch nicht . In beiden Ligen . Nur Ankündigungen .
Und Abgänge bereits vermeldeter Zugänge in die GFL:

https://x.com/seppmaster56/status/20281 ... if24Y3Hmfw

https://x.com/seppmaster56/status/20281 ... if24Y3Hmfw

Re: AFLE - Die Investorenliga

Verfasst: Di Mär 03, 2026 15:33
von I3loodhound
AFLE verkündet den Saisonstart: 23.05.2026 & 24.05.2026.

Wird spannend, was da gerade bei den neuen Teams noch so aus dem Boden gestampft wird...

Re: AFLE - Die Investorenliga

Verfasst: Di Mär 03, 2026 17:13
von Arbeiter
Verrückt

Re: AFLE - Die Investorenliga

Verfasst: Di Mär 03, 2026 18:42
von bambule
Die AFLE hat verkündet das es 2 Conferences gibt ?
Lasst das spekulieren beginnen :mrgreen:

West :
London
Paris
Biel
Duisburg

Ost :
Berlin
Wroclaw
Wien
Florenz

Oder eher

Nord :
London
Duisburg
Berlin
Wroclaw

Süd :
Paris
Florenz
Biel
Wien

Re: AFLE - Die Investorenliga

Verfasst: Di Mär 03, 2026 19:08
von Arbeiter
Das ist ja mal verrückt.

Re: AFLE - Die Investorenliga

Verfasst: Di Mär 03, 2026 19:54
von Rolf 51
Im Übrigen bin ich der Meinung : Da fliegt kein Ball .
:popcorn:

Re: AFLE - Die Investorenliga

Verfasst: Mi Mär 04, 2026 11:50
von AmateurFootball
Die haben einfach ein Schedule relaesed … ohne einen Schedule

Verblüffend

Re: AFLE - Die Investorenliga

Verfasst: Mi Mär 04, 2026 12:09
von Grinch1969
Verrückt!

Re: AFLE - Die Investorenliga

Verfasst: Mi Mär 04, 2026 16:35
von skao_privat
„Flogging a Dead Horse“ – so hieß eine späte Platte der Sex Pistols. Längst aufgelöst sollte noch mal mit Resteverwertung Reibach gemacht werden. Der Titel beschreibt ziemlich präzise, was gerade im europäischen Football passiert. Man versucht etwas auszuschlachten, das strukturell nie die Substanz hatte, um dauerhaft eine „Profiliga“ zu tragen. Dabei liegt das Problem nicht nur bei den neuen Ligen. Der europäische Football hat seine strukturellen Schwächen über Jahrzehnte selbst produziert. In vielen Ländern entstand der Sport nicht aus systematischer Entwicklung, sondern aus improvisierten Projekten: ein paar Freunde schauen NFL, treffen sich auf einem Parkplatz und gründen ein Team. Daraus entstehen Vereine, die oft von Enthusiasmus getragen sind, aber selten von langfristiger Planung, professioneller Infrastruktur oder klarer sportlicher Entwicklung. Dieses Muster hat über Jahrzehnte den Spielbetrieb geprägt.
Das Vereinsmodell hätte eigentlich Vorteile. Gerade im Vergleich zum US-System besitzt es theoretisch eine Stärke: Spieler können über viele Jahre hinweg in einem kontinuierlichen Umfeld wachsen – eine Art sportliche Ontogenese, die langfristige Entwicklung ermöglicht. In der Praxis wurde dieses Potenzial jedoch nur selten ausgeschöpft. Statt systematischer Ausbildung entstand vielerorts eine Vereinsmeierei, in der kleine Gruppen ihre Strukturen verwalten, ohne sie wirklich weiterzuentwickeln.
Genau aus dieser strukturellen Schwäche heraus konnten die heutigen „Profiliga“-Konstrukte überhaupt entstehen. Sie verkaufen sich als Lösung für ein Problem, das tatsächlich existiert – nur ersetzen sie Entwicklung nicht durch Struktur, sondern durch eine professionalisierte Version derselben Träumerei. Was früher auf Parkplätzen als Hirngespinnst waberte, taucht heute als Investorenpitch wieder auf: größere Logos, größere Städte, größere Versprechen. Die Mechanik bleibt jedoch erstaunlich ähnlich.
Die London-Idee zeigt diese Virtualität besonders deutlich. London wirkt auf der Landkarte wie ein riesiger Markt, ist im Football-Kontext aber eine kleine Nische in einem Fußballland. Selbst erfolgreiche Programme wie die London Warriors spielen vor wenigen hundert Zuschauern. Think Big. Aber es kommt eben kein Act Strong!
Diese Erfahrung ist auch nicht neu. Die London Monarchs waren Teil der NFL Europe, gewannen sogar den ersten World Bowl – und verschwanden trotzdem wieder, weil der Markt dauerhaft nicht tragfähig war.
Ein London-Team verteuert daher vor allem den Ligabetrieb. Flüge über den Kanal, Logistik für komplette Kader, Infrastrukturkosten – während die lokale Zuschauerbasis klein bleibt. Die internationale Aura eines London-Standorts existiert vor allem in Präsentationen, weniger in den Stadien.
Damit wird London unfreiwillig zum ehrlichsten Element dieses ganzen Konstrukts. Es zeigt, dass hier weniger ein gewachsenes Football-Ökosystem entsteht als eine Projektion: große Städte, große Namen, große Versprechen – auf einer Basis, die nie wirklich stabil war. Des-Kaisers-neue-Kleider 4.0
Damit passt der alte Punk-Titel leider erstaunlich gut. Statt einen Sport organisch wachsen zu lassen, versucht man immer wieder, ihn mit neuen Etiketten größer erscheinen zu lassen, als er ist. Und währenddessen wird die Substanz, die tatsächlich existiert – die Vereine, die Nachwuchsarbeit, der lokale Spielbetrieb – weiter ausgedünnt. Am Ende bleibt genau das übrig, was der Titel beschreibt: Man schlägt immer weiter auf ein totes Pferd ein, das längst nicht mehr läuft. Die Rollen von Sid Vicious und Johnny Rotten jedenfalls können prima auf die beiden Leuchttürme der ELF Anfangsphase verteilt werden. Einzig: es fehlt der Malcolm McLaren. Wer wird sich als Mastermind der toten Pferde etablieren?