Bin schon froh dass man nicht auf Mailand setzt, schönes Stadion damals aber das Interesse war halt wirklich zu gering leider.
AFLE - Die Investorenliga
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Re: AFLE - Die Investorenliga
Re: AFLE - Die Investorenliga
mach doch nicht alles mit irgendwelchen und nebensächlichen Kleinigkeiten madigAmateurFootball hat geschrieben: ↑Do Feb 26, 2026 12:30 Ja Wahnsinn.
Dann fehlen nur noch:
-Coaches
-Spieler
-Stadion
Kickoff in ehhh 3 Monaten ja passt.
Football-Junkie from the Eastside
Re: AFLE - Die Investorenliga
Warum sollten mehr Zuschauer kommen ?
Florenz ist im Sport , im Vergleich zu Mailand , zweitrangig .
Wenn es um Kunst gehen würde .
Aber den Fans immer wieder einzureden , das dort ein Markt vorhanden ist , ist natürlich auch eine Art Kunst .

Florenz ist im Sport , im Vergleich zu Mailand , zweitrangig .
Wenn es um Kunst gehen würde .
Aber den Fans immer wieder einzureden , das dort ein Markt vorhanden ist , ist natürlich auch eine Art Kunst .
Re: AFLE - Die Investorenliga
Der FEBRUAR ist auch vorbei und nix genaues weis man immer noch nicht . In beiden Ligen . Nur Ankündigungen .
Re: AFLE - Die Investorenliga
Der FEBRUAR ist auch vorbei und nix genaues weis man immer noch nicht . In beiden Ligen . Nur Ankündigungen .
Re: AFLE - Die Investorenliga
Und Abgänge bereits vermeldeter Zugänge in die GFL:
https://x.com/seppmaster56/status/20281 ... if24Y3Hmfw
https://x.com/seppmaster56/status/20281 ... if24Y3Hmfw
Meine Meinung steht fest. Bitte verwirrt mich nicht mit Tatsachen.
-
I3loodhound
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Re: AFLE - Die Investorenliga
AFLE verkündet den Saisonstart: 23.05.2026 & 24.05.2026.
Wird spannend, was da gerade bei den neuen Teams noch so aus dem Boden gestampft wird...
Wird spannend, was da gerade bei den neuen Teams noch so aus dem Boden gestampft wird...
Re: AFLE - Die Investorenliga
Die AFLE hat verkündet das es 2 Conferences gibt ?
Lasst das spekulieren beginnen
West :
London
Paris
Biel
Duisburg
Ost :
Berlin
Wroclaw
Wien
Florenz
Oder eher
Nord :
London
Duisburg
Berlin
Wroclaw
Süd :
Paris
Florenz
Biel
Wien
Lasst das spekulieren beginnen
West :
London
Paris
Biel
Duisburg
Ost :
Berlin
Wroclaw
Wien
Florenz
Oder eher
Nord :
London
Duisburg
Berlin
Wroclaw
Süd :
Paris
Florenz
Biel
Wien
Re: AFLE - Die Investorenliga
Im Übrigen bin ich der Meinung : Da fliegt kein Ball .

-
AmateurFootball
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Re: AFLE - Die Investorenliga
Die haben einfach ein Schedule relaesed … ohne einen Schedule
Verblüffend
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Re: AFLE - Die Investorenliga
„Flogging a Dead Horse“ – so hieß eine späte Platte der Sex Pistols. Längst aufgelöst sollte noch mal mit Resteverwertung Reibach gemacht werden. Der Titel beschreibt ziemlich präzise, was gerade im europäischen Football passiert. Man versucht etwas auszuschlachten, das strukturell nie die Substanz hatte, um dauerhaft eine „Profiliga“ zu tragen. Dabei liegt das Problem nicht nur bei den neuen Ligen. Der europäische Football hat seine strukturellen Schwächen über Jahrzehnte selbst produziert. In vielen Ländern entstand der Sport nicht aus systematischer Entwicklung, sondern aus improvisierten Projekten: ein paar Freunde schauen NFL, treffen sich auf einem Parkplatz und gründen ein Team. Daraus entstehen Vereine, die oft von Enthusiasmus getragen sind, aber selten von langfristiger Planung, professioneller Infrastruktur oder klarer sportlicher Entwicklung. Dieses Muster hat über Jahrzehnte den Spielbetrieb geprägt.
Das Vereinsmodell hätte eigentlich Vorteile. Gerade im Vergleich zum US-System besitzt es theoretisch eine Stärke: Spieler können über viele Jahre hinweg in einem kontinuierlichen Umfeld wachsen – eine Art sportliche Ontogenese, die langfristige Entwicklung ermöglicht. In der Praxis wurde dieses Potenzial jedoch nur selten ausgeschöpft. Statt systematischer Ausbildung entstand vielerorts eine Vereinsmeierei, in der kleine Gruppen ihre Strukturen verwalten, ohne sie wirklich weiterzuentwickeln.
Genau aus dieser strukturellen Schwäche heraus konnten die heutigen „Profiliga“-Konstrukte überhaupt entstehen. Sie verkaufen sich als Lösung für ein Problem, das tatsächlich existiert – nur ersetzen sie Entwicklung nicht durch Struktur, sondern durch eine professionalisierte Version derselben Träumerei. Was früher auf Parkplätzen als Hirngespinnst waberte, taucht heute als Investorenpitch wieder auf: größere Logos, größere Städte, größere Versprechen. Die Mechanik bleibt jedoch erstaunlich ähnlich.
Die London-Idee zeigt diese Virtualität besonders deutlich. London wirkt auf der Landkarte wie ein riesiger Markt, ist im Football-Kontext aber eine kleine Nische in einem Fußballland. Selbst erfolgreiche Programme wie die London Warriors spielen vor wenigen hundert Zuschauern. Think Big. Aber es kommt eben kein Act Strong!
Diese Erfahrung ist auch nicht neu. Die London Monarchs waren Teil der NFL Europe, gewannen sogar den ersten World Bowl – und verschwanden trotzdem wieder, weil der Markt dauerhaft nicht tragfähig war.
Ein London-Team verteuert daher vor allem den Ligabetrieb. Flüge über den Kanal, Logistik für komplette Kader, Infrastrukturkosten – während die lokale Zuschauerbasis klein bleibt. Die internationale Aura eines London-Standorts existiert vor allem in Präsentationen, weniger in den Stadien.
Damit wird London unfreiwillig zum ehrlichsten Element dieses ganzen Konstrukts. Es zeigt, dass hier weniger ein gewachsenes Football-Ökosystem entsteht als eine Projektion: große Städte, große Namen, große Versprechen – auf einer Basis, die nie wirklich stabil war. Des-Kaisers-neue-Kleider 4.0
Damit passt der alte Punk-Titel leider erstaunlich gut. Statt einen Sport organisch wachsen zu lassen, versucht man immer wieder, ihn mit neuen Etiketten größer erscheinen zu lassen, als er ist. Und währenddessen wird die Substanz, die tatsächlich existiert – die Vereine, die Nachwuchsarbeit, der lokale Spielbetrieb – weiter ausgedünnt. Am Ende bleibt genau das übrig, was der Titel beschreibt: Man schlägt immer weiter auf ein totes Pferd ein, das längst nicht mehr läuft. Die Rollen von Sid Vicious und Johnny Rotten jedenfalls können prima auf die beiden Leuchttürme der ELF Anfangsphase verteilt werden. Einzig: es fehlt der Malcolm McLaren. Wer wird sich als Mastermind der toten Pferde etablieren?
Das Vereinsmodell hätte eigentlich Vorteile. Gerade im Vergleich zum US-System besitzt es theoretisch eine Stärke: Spieler können über viele Jahre hinweg in einem kontinuierlichen Umfeld wachsen – eine Art sportliche Ontogenese, die langfristige Entwicklung ermöglicht. In der Praxis wurde dieses Potenzial jedoch nur selten ausgeschöpft. Statt systematischer Ausbildung entstand vielerorts eine Vereinsmeierei, in der kleine Gruppen ihre Strukturen verwalten, ohne sie wirklich weiterzuentwickeln.
Genau aus dieser strukturellen Schwäche heraus konnten die heutigen „Profiliga“-Konstrukte überhaupt entstehen. Sie verkaufen sich als Lösung für ein Problem, das tatsächlich existiert – nur ersetzen sie Entwicklung nicht durch Struktur, sondern durch eine professionalisierte Version derselben Träumerei. Was früher auf Parkplätzen als Hirngespinnst waberte, taucht heute als Investorenpitch wieder auf: größere Logos, größere Städte, größere Versprechen. Die Mechanik bleibt jedoch erstaunlich ähnlich.
Die London-Idee zeigt diese Virtualität besonders deutlich. London wirkt auf der Landkarte wie ein riesiger Markt, ist im Football-Kontext aber eine kleine Nische in einem Fußballland. Selbst erfolgreiche Programme wie die London Warriors spielen vor wenigen hundert Zuschauern. Think Big. Aber es kommt eben kein Act Strong!
Diese Erfahrung ist auch nicht neu. Die London Monarchs waren Teil der NFL Europe, gewannen sogar den ersten World Bowl – und verschwanden trotzdem wieder, weil der Markt dauerhaft nicht tragfähig war.
Ein London-Team verteuert daher vor allem den Ligabetrieb. Flüge über den Kanal, Logistik für komplette Kader, Infrastrukturkosten – während die lokale Zuschauerbasis klein bleibt. Die internationale Aura eines London-Standorts existiert vor allem in Präsentationen, weniger in den Stadien.
Damit wird London unfreiwillig zum ehrlichsten Element dieses ganzen Konstrukts. Es zeigt, dass hier weniger ein gewachsenes Football-Ökosystem entsteht als eine Projektion: große Städte, große Namen, große Versprechen – auf einer Basis, die nie wirklich stabil war. Des-Kaisers-neue-Kleider 4.0
Damit passt der alte Punk-Titel leider erstaunlich gut. Statt einen Sport organisch wachsen zu lassen, versucht man immer wieder, ihn mit neuen Etiketten größer erscheinen zu lassen, als er ist. Und währenddessen wird die Substanz, die tatsächlich existiert – die Vereine, die Nachwuchsarbeit, der lokale Spielbetrieb – weiter ausgedünnt. Am Ende bleibt genau das übrig, was der Titel beschreibt: Man schlägt immer weiter auf ein totes Pferd ein, das längst nicht mehr läuft. Die Rollen von Sid Vicious und Johnny Rotten jedenfalls können prima auf die beiden Leuchttürme der ELF Anfangsphase verteilt werden. Einzig: es fehlt der Malcolm McLaren. Wer wird sich als Mastermind der toten Pferde etablieren?
Football 2.0
- Bleib doch mal locker
- Wann werden die GFL Pässe zentral und online ausgestellt?
- Jeder Mensch kann aus eigener Kraft fliegen. Er muß nur seinen Standpunkt verändern!
(skao_privat)
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